Information über den geplanten Zusammenschluss mit der Föhr-Amrumer Bank

Damit fast alles so bleiben kann, wie es ist:

Aufsichtsrat und Vorstand wollen Ihnen als Mitglied in der Generalversammlung im Jahr 2020 den Zusammenschluss mit der Föhr-Amrumer Bank vorschlagen. Vorstände und Aufsichtsräte beider Banken befürworten nach intensiver Prüfung einstimmig dieses Vorhaben. Hier erhalten Sie Antworten auf Ihre wichtigsten Fragen:

Warum ist ein Zusammenschluss sinnvoll?

Beide Banken sind wirtschaftlich vollkommen gesund. Unser oberstes Ziel ist es, beide Banken mit den personenbesetzten Geschäftsstellen auf Amrum und Föhr sowie in Hartenholm und Todesfelde auch künftig vollständig zu bewahren. Darüber hinaus werden auch alle Arbeitsplätze erhalten. Dies ist wichtig, damit wir auch zukünftig Ihnen unser Dienstleistungsangebot als Ihre Bank vor Ort anbieten und den wachsenden Kreditbedarf unserer heimischen Wirtschaft versorgen können.

Warum sind die Föhr-Amrumer Bank und die Kaltenkirchener Bank die richtigen Partner?

  • Beide Banken wollen die Nähe zu ihren Mitgliedern und Kunden aufrechterhalten. Das bedeutet auch, dass Ihnen die vertrauten Namen „Föhr-Amrumer Bank“ und „Kaltenkirchener Bank“ dauerhaft erhalten bleiben.
  • Die Banken sind in etwa gleich groß. Das verspricht langfristig eine faire und partnerschaftliche Zusammenarbeit auf Augenhöhe. Im Gegensatz zu Großbankenfusionen wollen beide Institute alle Arbeitsplätze erhalten wissen.
  • Die Geschäftsmodelle der beiden Partner ergänzen sich hervorragend, weil beide Banken kerngesund sind. Beide Geschäftsgebiete besitzen eine hohe Attraktivität.
  • Beide Banken verbindet eine langjährige Zusammenarbeit, ein tiefes Vertrauensverhältnis und gemeinsame Werte.

Wenn schon fusionieren, warum nicht mit einer benachbarten Bank?

Die jeweiligen Nachbarbanken sind deutlich größer. Ein Anschluss an eine der großen Nachbarbanken würde über kurz oder lang die Gefahr der Schließung von Standorten und Versetzung oder gar Entlassung von Mitarbeitern bedeuten. Dies wollen und müssen beide Banken auf jeden Fall verhindern.

Was passiert, wenn die beiden Banken diese Partnerschaft nicht eingehen?

Da beide Häuser gesund sind, hat es kurzfristig keine Auswirkungen, wenn die Fusion nicht erfolgt. Mittel- und langfristig erwarten wir jedoch zunehmend schärfere Anforderungen von der Bankenaufsicht, die wahrscheinlich für kleine Banken immer schwerer erfüllbar sein werden. Auch die Suche nach geeignetem Personal zur Gestaltung unseres Wachstums und für Nachfolgeregelungen gestaltet sich nicht einfach. Eventuell muss dadurch irgendwann eine Fusion mit einem Partner erfolgen, den wir uns dann nicht mehr aussuchen dürften. Die Folgen wären wie oben beschrieben und für unsere Kunden und Mitglieder sehr nachteilig.

Dann werden Entscheidungen ja viel länger dauern als jetzt?

Nein, denn Schnelligkeit ist unsere Stärke. Alle Entscheidungen werden weiterhin dezentral, also sowohl im Gebiet Föhr-Amrum als auch im Gebiet Kaltenkirchen vor Ort und in der von Ihnen geschätzten Qualität und Geschwindigkeit, getroffen.

Bekomme ich dann einen neuen Berater?

Nein, alle Standorte und alle Arbeitsplätze sollen erhalten bleiben. Da wir keine Filialen zusammenlegen und unsere Leute nicht hin und her versetzen, bleiben Ihre gewohnten Ansprechpartner für Sie vor Ort.